ENDE
Unser Haus in Reine im tiefen Schnee, aus der Luft, dahinter die Berge
Jahreszeiten · Dezember – März

Winter

Schnee auf den Gipfeln und am Ufer, Licht wie nirgends sonst – und das Nordlicht über dem Dach.

Kurz gesagt

Der Winter auf den Lofoten dauert etwa von Dezember bis März. Um die Wintersonnenwende bleibt die Sonne bei Reine ein paar Wochen unter dem Horizont (etwa Mitte Dezember bis Anfang Januar), trotzdem gibt es stundenlang blaues und rosa Dämmerlicht. Ab Januar werden die Tage schnell länger. Rechnen Sie mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, Wind, Schnee und dunklen Nächten für Nordlichter. Mietwagen haben Winterreifen – vorsichtig fahren.

Warum im Winter

Wegen des Lichts. In den Wochen um die Wintersonnenwende geht die Sonne nie ganz auf – stattdessen glüht der Himmel stundenlang blau, rosa und orange. Im Februar und März sind die Tage wieder lang, die Berge weiß bis ans Wasser, und die Nächte noch dunkel genug für Nordlichter. Viele (wir auch) finden: So sind die Lofoten am schönsten.

Polarnacht – nicht so dunkel, wie sie klingt

Bei Reine bleibt die Sonne etwa von Mitte Dezember bis Anfang Januar unter dem Horizont. Stockdunkel ist es trotzdem nicht: Um die Mittagszeit gibt es mehrere Stunden weiches Dämmerlicht. Gemütlichkeit ist der Punkt – Kerzen, Sauna, ein langes Abendessen.

Skrei und Stockfisch

Ab etwa Januar zieht der arktische Kabeljau – der Skrei – aus der Barentssee zum Laichen in die Gewässer der Lofoten. Seit über tausend Jahren dreht sich hier alles um ihn. Die Häfen sind voller Fischerboote, und ab dem späten Winter füllen sich die Holzgestelle mit trocknendem Kabeljau: Stockfisch. Wer kann, probiert frischen Skrei in einem Restaurant vor Ort.

Was man machen kann

  • Nordlichter beobachten (siehe Nordlicht-Guide)
  • Winterfotografie in Reine, Hamnøy und Henningsvær
  • Sauna, danach eine Runde im Schnee
  • Kurze Winterspaziergänge und Schneeschuhtouren (mit Ortskenntnis)
  • Museen in Kabelvåg, Å und Borg
  • Arktisches Surfen in Unstad – oder zuschauen

Wetter und Autofahren

Die Küste ist milder, als ihre Breite vermuten lässt – oft um den Gefrierpunkt –, aber Wind und nasser Schnee lassen es kälter wirken. Winddichte Kleidung und gute Schuhe, am besten mit Spikes.

Die Straßen sind gut gepflegt, können aber glatt, schmal und dunkel sein. Mietwagen haben Winterreifen. Langsam fahren, Abstand halten, nie für Fotos auf der Straße anhalten, und vor längeren Fahrten den Straßenzustand prüfen.

Gute Fragen

Ist es im Winter den ganzen Tag dunkel?

Nicht ganz. Bei Reine bleibt die Sonne rund um die Wintersonnenwende ein paar Wochen unter dem Horizont (etwa Mitte Dezember bis Anfang Januar), trotzdem gibt es jeden Tag einige Stunden weiches, blaues und rosa Dämmerlicht. Ab Januar kommt das Licht schnell zurück.

Wie kalt wird es im Winter?

Milder, als man nördlich des Polarkreises erwartet – der Golfstrom hält die Küste vergleichsweise mild, im Winter liegen die Temperaturen oft um den Gefrierpunkt. Kalt macht vor allem der Wind, also eine winddichte Schicht einpacken.

Kann man im Winter sicher Auto fahren?

Ja, mit Vorsicht. Mietwagen haben in der Saison Winterreifen. Straßen können glatt und schmal sein – langsam fahren, Abstand halten und vor längeren Strecken Straßenzustand und Wetter prüfen.

Wann ist Nordlicht-Saison auf den Lofoten?

Polarlichter gibt es das ganze Jahr, sichtbar sind sie aber nur bei Dunkelheit – auf den Lofoten also etwa von Ende August bis Mitte April. Ein klarer Himmel ist wichtiger als der Monat.

Quellen: Visit Lofoten · Statens vegvesen – Straßeninfo · yr.no
Fakten zuletzt geprüft: 2026-10-09
Das Haus über dem Meer in Reine, Schnee am Hang bis zum Wasser

Winter im Haus.

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