ENDE
Grüne Nordlichter über den Bergen der Lofoten bei Nacht
Jahreszeiten · Ende August – Mitte April

Nordlichter

Wann kommen, wohin schauen und wie man Polarlichter auf den Lofoten fotografiert.

Kurz gesagt

Auf den Lofoten sind Nordlichter etwa von Ende August bis Mitte April zu sehen – immer dann, wenn der Himmel dunkel und klar ist. Mehr als ein paar Tage im Voraus lässt sich das Polarlicht nicht vorhersagen. Planen Sie also mindestens 4–5 Nächte ein, achten Sie mehr auf die Wolken- als auf die Nordlichtprognose und suchen Sie einen Platz mit Blick nach Norden, weg von Licht. Beide Häuser schauen über offenes Wasser mit wenig Lichtverschmutzung.

Wann ist Nordlicht-Saison auf den Lofoten?

Polarlichter gibt es das ganze Jahr – sehen kann man sie aber nur, wenn es dunkel ist. Auf den Lofoten also etwa von Ende August bis Mitte April. Von Ende Mai bis Mitte Juli macht die Mitternachtssonne es unmöglich, im Früh- und Spätsommer sind die Nächte zu hell.

Innerhalb der Saison gibt es nicht den einen „besten“ Monat:

  • September und Oktober – mildere Nächte, tagsüber Herbstfarben, oft Spiegelungen auf ruhigem Wasser.
  • November bis Januar – die längsten Nächte, also die meisten dunklen Stunden. Um die Wintersonnenwende geht die Sonne kaum auf.
  • Februar und März – Schnee auf den Bergen, längere Tage zum Erkunden und trotzdem viele dunkle Stunden. Für viele Fotografen die liebste Zeit.

Wichtiger als der Monat ist ein klarer Himmel. Das Wetter auf den Lofoten ist küstentypisch wechselhaft – ein bewölkter Abend kann in einer Stunde aufklaren.

So steigen die Chancen

  1. Länger bleiben. Mindestens 4–5 Nächte in der Saison.
  2. Auf die Wolken schauen, nicht nur aufs Polarlicht. Die Wolkenkarte auf yr.no ist wichtiger als ein hoher Aktivitätswert.
  3. Weltraumwetter prüfen. Kp-Index und Sonnenwinddaten (z. B. von der NOAA) zeigen die Aktivität der nächsten Stunden; Nordlicht-Apps schicken Alarme.
  4. Nach Norden schauen, weg vom Licht. Oft erscheint das Nordlicht zuerst als blasser Bogen im Norden, bevor es heller wird und über den Himmel zieht.
  5. Hab Geduld. Aktivität kommt in Wellen. Warm anziehen, wieder reingehen, in einer halben Stunde noch mal schauen.

Wo man schauen sollte

Überall, wo es dunkel ist und der Blick nach Norden frei ist. Bei Reine sind die Strände von Flakstad und Skagsanden Klassiker. In der Mitte der Inseln ist der weite Himmel über Gimsøy kaum zu schlagen. Und ehrlich: Der beste Platz ist oft direkt vorm Haus, zwischen zwei Saunagängen.

Nordlichter fotografieren

  • Stativ – ohne geht es nicht.
  • Manueller Fokus auf unendlich (an einem hellen Stern prüfen, dann den Ring abkleben).
  • Lichtstarkes Weitwinkel – etwa 14–24 mm bei f/1,4–2,8.
  • Startwerte: ISO 1600–3200, 2–10 Sekunden. Kürzer bei schnellem Nordlicht, länger bei schwachem.
  • Handys gehen auch – Nachtmodus, Handy irgendwo stabil auflegen.
  • Ersatzakkus in der Innentasche – Kälte leert sie schnell.
  • Vordergrund macht das Bild: Berge, Wasser, das Haus.

Was man anziehen sollte

Warme Funktionsunterwäsche, Daunenjacke, winddichte Außenschicht, Mütze, Handschuhe, warme Schuhe. Eine Stunde in der Kälte stillstehen ist kälter als jede Wanderung. Eine Thermoskanne mit etwas Heißem hilft.

Gute Fragen

Wann ist Nordlicht-Saison auf den Lofoten?

Polarlichter gibt es das ganze Jahr, sichtbar sind sie aber nur bei Dunkelheit – auf den Lofoten also etwa von Ende August bis Mitte April. Ein klarer Himmel ist wichtiger als der Monat.

Sieht man die Nordlichter vom Haus aus?

In einer klaren Nacht mit Aktivität: ja – beide Häuser blicken auf offenen Himmel über dem Wasser, weit weg von Stadtlicht. Garantieren kann das Nordlicht niemand. Wie Sie Ihre Chancen verbessern, steht im Nordlicht-Guide.

Wann ist die beste Reisezeit für die Lofoten?

Kommt darauf an, was Sie suchen. Nordlichter: etwa Ende August bis Mitte April, wenn die Nächte dunkel sind. Mitternachtssonne: etwa Ende Mai bis Mitte Juli. Schnee und Winterlicht: Januar bis März. Wandern: Juni bis September. Eine schlechte Reisezeit gibt es nicht – jede Jahreszeit ist eine andere Reise.

Wie kalt wird es im Winter?

Milder, als man nördlich des Polarkreises erwartet – der Golfstrom hält die Küste vergleichsweise mild, im Winter liegen die Temperaturen oft um den Gefrierpunkt. Kalt macht vor allem der Wind, also eine winddichte Schicht einpacken.

Quellen: MET Norway · yr.no · NOAA Space Weather Prediction Center · Visit Lofoten
Fakten zuletzt geprüft: 2026-10-09
Panorama des Hauses in Reine im Winter, die Glasfront spiegelt das letzte Licht auf den Bergen

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